Zutaten:
- 300 g Weizenmehl (Typ 405)
- 200 g Ungesalzene Butter (eiskalt und gewürfelt)
- 100 g Puderzucker
- 2 Stück Eigelb (Größe M)
- 1 TL Vanillemark oder 1 Päckchen Vanillezucker
- ½ TL Abrieb einer Bio-Zitrone
- 1 Prise Salz
- 200 g Johannisbeer- oder Himbeerkonfitüre
- 50 g Puderzucker (zum Bestreuen)
Anleitung:
- Trockene Zutaten (Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Salz) in einer großen Schüssel vermengen.
- Die eiskalten Butterstücke schnell mit den Fingerspitzen oder in der Küchenmaschine in die Mehlmischung einarbeiten, bis eine krümelige, sandige Textur entsteht.
- Die Eigelbe und den Zitronenabrieb hinzufügen und nur so lange kneten, bis sich der Teig gerade eben zu einer Kugel verbindet. Nicht überkneten.
- Den Teig flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Den kalten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen.
- Plätzchen ausstechen. Stechen Sie die Hälfte der Plätzchen als ganze Böden und die andere Hälfte mit dem kleinen Loch in der Mitte (die „Spitzbuben“) aus.
- Die Plätzchen vorsichtig auf das Blech legen und 10–12 Minuten backen. Sie sollen nur leicht goldgelb sein.
- Sofort vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
- Die Konfitüre in einem kleinen Topf leicht erwärmen und bei Bedarf durch ein feines Sieb passieren, um sie glatt zu machen.
- Die Plätzchen mit dem Loch (die „Deckel“) großzügig mit Puderzucker bestreuen.
- Auf die glatten Böden etwa einen halben Teelöffel warme (nicht heiße!) Konfitüre geben und mit dem Puderzucker-Deckel vorsichtig bedecken und leicht andrücken.
- Die Spitzbuben schmecken am besten, wenn sie 1–2 Tage in einer luftdichten Dose durchgezogen sind.