Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 200 g Ungesalzene Butter (eiskalt und gewürfelt)
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Stück Eigelb (Größe M)
  • 1 TL Vanillemark oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • ½ TL Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Johannisbeer- oder Himbeerkonfitüre
  • 50 g Puderzucker (zum Bestreuen)

Anleitung:

  1. Trockene Zutaten (Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Salz) in einer großen Schüssel vermengen.
  2. Die eiskalten Butterstücke schnell mit den Fingerspitzen oder in der Küchenmaschine in die Mehlmischung einarbeiten, bis eine krümelige, sandige Textur entsteht.
  3. Die Eigelbe und den Zitronenabrieb hinzufügen und nur so lange kneten, bis sich der Teig gerade eben zu einer Kugel verbindet. Nicht überkneten.
  4. Den Teig flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Backbleche mit Backpapier auslegen.
  6. Den kalten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen.
  7. Plätzchen ausstechen. Stechen Sie die Hälfte der Plätzchen als ganze Böden und die andere Hälfte mit dem kleinen Loch in der Mitte (die „Spitzbuben“) aus.
  8. Die Plätzchen vorsichtig auf das Blech legen und 10–12 Minuten backen. Sie sollen nur leicht goldgelb sein.
  9. Sofort vom Blech nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  10. Die Konfitüre in einem kleinen Topf leicht erwärmen und bei Bedarf durch ein feines Sieb passieren, um sie glatt zu machen.
  11. Die Plätzchen mit dem Loch (die „Deckel“) großzügig mit Puderzucker bestreuen.
  12. Auf die glatten Böden etwa einen halben Teelöffel warme (nicht heiße!) Konfitüre geben und mit dem Puderzucker-Deckel vorsichtig bedecken und leicht andrücken.
  13. Die Spitzbuben schmecken am besten, wenn sie 1–2 Tage in einer luftdichten Dose durchgezogen sind.