Zutaten:

  • 500 g Weizenmehl Typ 550 (oder 405)
  • 350 ml Kaltes Wasser
  • 3 g Trockenhefe
  • 10 g Feines Meersalz
  • 2 Esslöffel Olivenöl (Extra Vergine)
  • Hartweizengrieß (Semola) oder Mehl (optional zum Arbeiten)

Anleitung:

  1. Mehl, Trockenhefe und Salz in die große Rührschüssel geben und gründlich mit einem Löffel vermischen.
  2. Das kalte Wasser und das Olivenöl hinzufügen.
  3. Die Zutaten nur so lange mit einem Holzlöffel oder Teigschaber verrühren, bis gerade eben kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Der Teig wird sehr klebrig und ungleichmäßig aussehen.
  4. Die Schüssel mit einem Deckel oder Frischhaltefolie fest abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, um die Hefe zu aktivieren.
  5. Die Schüssel in den Kühlschrank stellen. Der Teig muss nun mindestens 12 Stunden (optimal 24 bis 48 Stunden) ruhen, damit sich das Aroma und das Glutennetzwerk entwickeln können.
  6. Den Teig 90 Minuten vor dem Belegen aus dem Kühlschrank nehmen.
  7. Den Teig sehr vorsichtig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in 2 oder 4 Stücke teilen. Jedes Stück vorsichtig zu einer Kugel formen (oder sanft falten), ohne die eingeschlossenen Gasblasen zu stark herauszudrücken. Die Kugeln abdecken und ruhen lassen.
  8. Den Ofen auf die höchstmögliche Temperatur vorheizen (mindestens 250 °C), idealerweise mit einem Pizzastein oder -stahl. Die Teigkugel mit den Fingern (nicht mit dem Nudelholz!) sanft von innen nach außen zu einem runden Fladen ausdehnen.
  9. Die Pizza schnell belegen (nicht zu viel Sauce verwenden) und sofort in den Ofen schieben. Backen, bis der Rand goldbraun und aufgegangen ist (ca. 10–15 Minuten).